Donnerstag, 1. September 2016

Leseliste September

Hallo und einen wunderschönen ersten September zusammen ^^

Wie schnell der August schon wieder vorbei ist. Ich frage mich ernsthaft wo die Tage geblieben sind.
Hier ist mein Lesevorhaben für den Monat der heute begonnen hat. Wieder eine etwas längere Liste, aber vielleicht schaffe ich ja einen Teil davon.


Schlaf nicht ein - Michelle Harrison
Das wirst du bereuen - Amanda Maciel
Tigerherz, der Prinz des Dschungels - Robin Dix
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher
Verdorbenes Blut - Geoffrey Girard
Am Anfang des Weges - Richard Paul Evans
Kissed - Alex Flinn
So voller Wut - Pete Smith
The December Boys - Michael Nooran
Die Lilienvilla - Karen McQuestion
Die stummen Schreie - Elisabeth Combres
die schwarzen Flügel - Lisa Knudsen
Sorry, ihr Hotel ist abgebrannt - Stephan Orth
Die Päpste - Hans-Christian Huf
Heidi - Johanna Spyre
Die vergessene Welt - Conan Doyle
Vergeltung im Münzhaus - Petra Schier
Zauber der Wünsche - Fortunato
Die vatikanische Prinzessin - Christopher W. Gortner
Die Bücherdiebin - Markus Zusak (pausiert)
Das Geisterhaus - Isabell Allende (pausiert)
Harry Potter und der Stein der Weisen - Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Joanne K. Rowling


Die letzten zwei Bücher habe ich natürlich schon gelesen, aber nach dem letzten Wochenende an dem ich alle Filme nacheinander mit Freunden geguckt habe, hab ich mich dazu entschieden die Bücher noch mal zu lesen. Mir fehlte zu viel und einiges hatte ich wohl verdrängt. Das möchte ich ändern.
In den nächsten Listen werdet ihr dann die nächsten Bände nach und nach sehen.
Unter den Büchern sind auch zwei Rezensionsexemplare und zwei Bücher sind aus dem August.
Na was haltet ihr von meinem Vorhaben? Ein Teil der Liste ist recht kurz. Ca 150 Seiten oder weniger. Nur wenige sind dicker.

Was habt ihr euch für den angefangenen Monat vorgenommen und welches der Bücher die ich oben stehen habe kennt ihr?

Ich werde natürlich hin und wieder hier aktualisieren, damit ihr wisst wie weit ich bin. Rezensionsexemplare werden vorgezogen.

Bis zum nächsten Monat ihr Lieben und schlaft gut
Gruß
Flocke ;)


Edit: 05.09.16 / 08.09.16 / 16.09.16

PS: Ich finde ich bin gut in der Zeit oder?

Monatsrückblick #7 - August 2016

Einen wunderschönen guten Abend zusammen :)

Hier mein August Rückblick

Gelesen im Augst 2016
SuB-Stand zu Beginn des Monats: 708
Gelesen insgesamt: 21
Davon abgebrochen: -
Davon geliehen: 1
Seiten insgesamt: 5772
Neuzugänge: 69
SuB-Stand Ende des Monats: 715

Damit Flocke sich auch jetzt nicht richtig einnistet habe ich sie wieder aus dem Zimmer verbannt. Den ganzen August hat sie mich nicht an den PC gelassen. Darum habe ich mir auch dieses Mal den Beitrag unter die Seiten gerissen. Nur am 20 an den PC dürfen ist nichts mit dem ich einverstanden bin.

Ja Flocke hat sehr viele Neuzugänge erhalten, aber... man sieht es nicht. *die Seiten sehr tief hängen lasse*  Das erkläre ich euch aber gleich, hier erst mal die Titel der Bücher die diesen Monat von meinem SuB abgewandert sind. Einige waren länger da, andere nicht aber ich vermisse sie jetzt schon sehr:

Die Holunderschwestern - Teresa Simon
Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth
Carmilla - Joseph Sheridan le Fanu
Hexentochter - Helen Griffiths
Solang die Nachtigall singt - Antonia Michaelis
Lakota Moon - Antje Babendererde
Die bösen Mädchen von Warfield Manor - Bianca Minte-König
Die Welt wär besser ohne dich - Sarah Darer Littman
Wildrosensommer - Gabriella Engelmann
La Vita Seconda - Charlotte Zeiler
Die Lilie von Bela Vita - Sylvia Lott
Verschwörung im Zeughaus - Petra Schier
Die Honigtöchter - Cristina Caboni
Die X-Teens - Bernd Harder
Das Schloss der Schlange - Bram Stoker
Gruselclub 1 - 6 - Thomas Brezina

Soo das sind die gelesenen Bücher und hier zwei Bilder der Neuzugänge. Ich werde die Titel nicht alle einzeln aufschreiben... Warum? *große Buchaugen mache* Wisst ihr wie schwer es ist mit den dünnen Seiten zu tippen? Da nehme ich doch gerne Flockes Bilder *freu*



Sicher wundert ihr euch, bei den ganzen tollen neuen Büchern weshalb ich nur so gering gewachsen bin richtig? *die Seiten noch tiefer sinken lasse* Flocke hat AUSSORTIERT!!! *eine Buchträne verdrücke* Ja.... 40 Bücher sind aus den Regalen ausgezogen und in eine Kiste gekommen um sie zu verkaufen oder zu vertauschen... Dabei hatte ich mich so gefreut wieder zu wachsen und dann das... nur 7 Bücher mehr. *schwer seufze und die Geschichten in der Kiste um Hilfe rufen höre* Ich weiß auch nicht was sie sich dabei gedacht hat. Wir anderen haben jetzt Angst das sie das schnell wiederholen wird. *schnell umschaue* Hoffentlich war das nur eine kurze Laune von ihr. Denn alle anderen wollen hier bleiben. Wir sind so eine große Gemeinschaft, dass es schon schwer ist wenn einer geht. Und dann ist fast ein halbes Regalfach... Drückt mir die Seiten, dass Flocke sich gefangen hat und gebt ihr bitte gaaaanz viele Ideen für neue Bücher. Denn unter die 700 ist für uns keine Option.

Gleich folgt noch ihre Leseliste für den Monat der heute angefangen hat. Fast die Hälfte der Bücher sind von den Neuen und erneut nicht zu mir gekommen, aber dieses Mal kann ich das besser verkraften als die Monate davor. Bei so vielen Neuzugängen auf einen Schlag.

Drückt mir die Seiten, dass ich auch im nächsten Monat die 700 nicht unterschreite. Und vielleicht lässt Flocke mich Dienstags auch wieder an den PC. Wäre schön :)

Euch allen - Subs wie Besitzer - einen wunderschönen September

*mit den Seiten raschel*
Flocke's SuB ;)

Samstag, 27. August 2016

Rezension - La Vita Seconda

Autor: Charlotte Zeiler

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-620-2

Erschienen: 2016

Preis: 12,00 €

Seiten: 251

Inhalt:
Francesca wird wach und sieht das Gesicht eines Mannes vor Augen, der sich ihr als Antonio vorstellt. Sie kann ihren Namen nennen, doch dann verstummt sie ohne mehr zu wissen.
Mark wird an einen Unfallort gerufen, bei dem es eine junge Frau getroffen hat. Sie kommt ins Krankenhaus und muss schnell operiert werden, damit sie gesunden kann. Und er weicht kaum noch von ihrer Seite.
Diese zwei Dinge gefallen aber weder Christine noch Elly.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich wirklich überrascht und für sich eingenommen. Mal davon abgesehen, dass ich Geschichten auf zwei Ebenen Gegenwart und Vergangenheit unheimlich interessant finde, haben der Aufbau dieses Buches und der Handlungsstrang etwas Ungewöhnliches.
Dazu kommen noch so detaillierte Einzelheiten vom Krankenhausablauf. Dinge an die gedacht werden müssen, wenn das Leben der Patienten gerettet werden soll. Doch dazwischen sind noch die alltäglichen Dinge. Private Momente, die das Arbeiten zur Höhle machen, wenn es Komplikationen gibt.

In der zweiten Ebene – der Vergangenheit des 17. Jahrhunderts – gibt es andere Probleme. Francesca kann nicht sprechen, keiner weiß woher sie kommt doch mir hat es gefallen wie sehr ihr die meisten Personen begegnet sind.
In jedem Buch, in jeder Geschichte gibt es mindestens eine Person die vor Eifersucht und Neid platzt. Hier ist es genauso und doch anders.
Es wirkt sich anders aus, weil es in einer anderen Zeit ist. Damals wurde man getötet, heute gibt es nur Streit oder Ignoranz.
Da kann man dann doch von einer Verbesserung reden.

Auch der ganze Aufbau der Geschichte, der Ablauf im Krankenhaus spricht von jahrelanger Erfahrung. Von Wissen. Ich finde es schön, dass Charlotte Zeiler darauf ihre Geschichte gebaut hat. Nichts ist besser als eigene Erfahrung bei solchen speziellen Themen.
Beim Lesen habe ich mich gefragt was für Francesca schlimmer war. Nichts zu wissen oder nicht reden zu können?
Ich stelle mir beides schlecht vor und wollte nicht mit ihr tauschen. Dafür hat sie es aber gut gemeistert was für viel Stärke und Größe spricht. Ich selbst bin nach einer Woche stimmlos schon verrückt geworden.

Doch auch die Geschichte, die Veränderungen der anderen Charaktere fand ich sehr gelungen. 
Oliver ist genau wie die Anderen ein sehr interessanter Charakter. Der sich aber schwer mit Gefühlen tut. Er interessiert sich für Mia, die aber wiederum nichts von ihm will – sagt sie zumindest. Die junge Dame hat für die Behauptung ihre Gründe.
Genau wie Mark, der nichts mehr mit Elly zu tun haben möchte. Die ist aber eifersüchtig auf jemand anderen.
Ach das Buch sprüht nur so vor Lebenslust, Angst, Veränderung, Neid und anderen widersprüchlichen Gefühlen.
Diese Intrigen und Verwicklungen machen mir unheimlich viel Spaß, da ich mir das in Ruhe von außen ansehen kann.

Zu der Covergestaltung muss ich ja nichts mehr sagen oder? 
Als waschechte Kölnerin kann ich nur sagen, dass ich hellauf begeistert bin. Da steckt so viel Arbeit hinter und ich frage mich wer die Idee hatte genau diese Kirchen aufs Cover zu packen. Gemeinsam mit der jungen Frau hat das etwas unheimlich anziehendes.
Cover, Geschichte, Seitengestaltung (ich liebe die kleinen Domsymbole neben der Seitenzahl der Gegenwart *_*) und die Arbeit haben mich hier vollends überzeugt.

Ich hoffe das war nicht das letzte Buch der Autorin.
Diese verwobenen Schicksale wo sowohl Königin Maria de Medici als auch der Maler Rubens eingeflochten sind rufen geradezu nach einer Fortsetzung des Ganzen. Denn weder das Geheimnis zur Ähnlichkeit mit der Botticelli Venus, noch das mit dem gravierten Ring wurde ganz gelöst.

4,5 Flocken, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Danke an Charlotte Zeiler und den Drachenmond Verlag für die schönen Lesestunden.

Rezension - die Lilie von Bela Vista

Autor: Sylvia Lott

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-7341-0058-1

Erschienen: 2015

Preis: 9,99 €

Seiten: 574

Inhalt:
Josie erbt ein Altes Collier von ihrer Tante. Dass sich dahinter eine Geschichte befindet erfährt sie nach und nach. Sie begibt sich auf den Weg zu ihren Wurzeln und entdeckt dabei nicht nur ungewöhnliches in der Ferne sondern auch, dass manche Dinge nicht so sind wie sie scheinen.
Ebenso erging es Sophie 1830 als sie ihren geliebten Karl nach Brasilien folgt um ihn zu finden.
Dabei geht es durch den Regenwald. Sie begibt sich in Gefahr und verliert am Ende doch so viel was ihr etwas bedeutet.

Meine Meinung:
Die Autorin Sylvia Lott hat es wieder geschafft mich mit ihrem Buch zu packen. Einmal richtig angefangen zu lesen konnte ich gar nicht aufhören. Die Anzahl der Seiten ist mir erst richtig bewusst geworden als ich mit lesen fertig war. Jede Unterbrechung hat mich gestört, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Was mir an dem Buch gefallen hat ist, dass es - genau wie die anderen Bücher der Autorin - von der Person selbst oder einer Anderen die die Geschichte erfahren hat erzählt wird. In dem Fall ist es Ada - eine Person die in Martha's Leben eine sehr große Rolle gespielt hat.
Wie alle anderen Bücher der Autorin spielt auch dieser auf zwei Ebenen. Der Gegenwart und der Vergangenheit. Hier sind es knapp 180 Jahre.
Beide weiblichen Hauptprotagonisten werden einem sehr nahe gebracht. Sowohl ihre Ängste als auch ihre Glücksgefühle haben mich tief berührt. Ich bin mit den beiden Frauen, Sophie und Josie, durch alle Höhen und Tiefen gegangen und habe mir gewünscht ihnen zu helfen. Was als Leser natürlich nicht möglich ist.
Was mich in dem Buch wieder überrascht, aber auch nachdenklich gemacht hat ist die Tatsache wie die Vergangenheit das Leben in der Zukunft beeinflusst. Und was passiert, wenn eine Person alles aufgibt was ihr wirklich wichtig ist, ohne nur einmal zurück zu schauen. Und wofür? Damit alles ‚normal‘ weiter geht.
Die Reise in dieses atemberaubende Land, was in beiden Zeiten total unterschiedlich ist und sich doch ähnelt hat ihr übriges getan.

Es war mutig von Sophie einfach ins Ungewisse zu reisen um ihre große Liebe wieder zu sehen. Bei ein, zwei Dingen – welche werde ich euch nicht verraten – war sie mir dann doch zu naiv und blind. Doch später hat sie es durch andere Situationen wieder weg gemacht.
Fasziniert hat mich ebenfalls Josie's erwachendes Interesse zu den Steinen. Dass sie daraufhin ihr Leben verändert und einen neuen Weg eingeschlagen hat, der ihr gut tut war wunderbar.
Ich weiß auch gar nicht welcher Nebencharakter mir am sympathischsten aus der Familie war. Jeder hat seine schönen Eigenarten, seine Macken und es gab sogar Momente wo ich mich in die Gesellschaft hinein gewünscht habe. Einfach um die Wärme zu spüren und das Necken untereinander hautnah mit zu bekommen.
Da es eine Familiensaga ist gab es noch ein paar ungewöhnliche Überraschungen auf die man von alleine nur schwer kommt. Ich hier aber nicht verraten werde.


Was soll ich sagen? Cover, Geschichte, Charakter, Handlungsorte, die Liebe zum Detail… das alles hat mich so gefangen, dass ich nur 5 Flocken vergeben kann!

Rezension - Die Honigtöchter

Autor: Cristina Caboni

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-7344-0277-6

Erschienen: Juni 2016

Preis: 9,99 €

Seiten: 415

Inhalt:
Die junge Angelica ist eine anerkannte Imkerin und reist durch die Welt. Doch so richtig zu Hause fühlt sie sich nirgendwo. Ihr fehlt es nicht an Freiheit sondern an Beständigkeit.
Alles was sie über Bienen weiß verdankt sie ihrer Patentante Margherita. Die sie zur Alleinerbin ihres Cottage auf Sardinien machte.
Diese Nachricht ist ein Schock für sie, denn laut ihrer Mutter ist Margherita seit mehr als 10 Jahren tot – was sich nun als Lüge herausstellt.
Sofort macht Angelica sich auf den Weg an den Ort ihrer Kindheit. Doch da wartet nicht nur ihre Erinnerungen zu Joja, sondern auch Probleme, Ärger, Bienen und Nicola. Ihre große Liebe, die sie nie vergessen konnte.

Meine Meinung:
Ich bin gerade tatsächlich sprachlos! Im Grunde fand ich Bienen schon immer faszinierend, doch so viel wie in diesem Buch habe ich noch nie über diese Tiere erfahren. Von jeder Seite spricht das Wissen, die Liebe zu den Tieren und noch mehr zu dem Land in dem das Buch spielt.
Als Imkerin kommt Angelica wirklich viel rum, doch im Grunde ihres Herzens hat es sie immer zurück an den Ort ihrer Kindheit gezogen. Den Ort wo sie wirklich glücklich war.
Auf den Seiten ist nicht nur das Wissen der Autorin zu finden, sondern die Liebe zu dem Werk. Um mich herum ist das Buch richtig lebendig geworden. Die Bilder , die Umgebung erwachen zum Leben und die verschiedenen Charakter bewegen sich ganz natürlich in dieser Welt.

Die Protagonistin – Angelica – ist zwar eine bekannte, anerkannte Imkerin die viel rum kommt und doch nirgendwo wirklich zu Hause ist. Rastlos, getrieben, auf der Flucht, alleine. Einsam. Ihr Blick auf die Welt ist so anders als die der meisten Menschen die ich kenne. Und trotz ihrer charakterlichen Fehler (Sturheit, verschlossen, unnachgiebig, kratzbürstig) ist mir unheimlich sympathisch.
Ihr Wissen ist ungewöhnlich, doch genau solche Menschen sind es, die es schaffen könnten den Planeten mit seiner Natur zu erhalten. Wenn einige ihre Ansicht ändern würden.
Angelica’s Gegner hier in dem Buch sind nur sehr schleppend dazu bereit, was der jungen Dame zu lange dauert. Die Geduldigste ist sie in solchen Dingen nicht und doch kann Angelica es bei den Bienen.
Eigentlich ist es doch genau das gleiche und trotzdem fällt es ihr so schwer.
Auch macht sie in dem Buch eine unheimliche Veränderung durch. Die ihr sehr gut bekommt. Das liegt unter anderem an Nicola der immer wieder an ihrer Seite erscheint, egal wie stur oder unnahbar Angelica sich gibt.
Auf der einen Seite ähnelt er ihr und dann doch wieder nicht.
Beide haben schwere Schicksalsschläger hinter sich. Beide kennen den Schmerz, das Alleinsein, die Heimatlosigkeit. Jeder von ihnen ist geflüchtet, nur um am Ende doch wieder zurück zu kehren: nach Sardinien.

Nicola hat sein zu Hause verlassen um groß raus zukommen. Etwas zu erreichen. Das hat er auch geschafft, auf Kosten andere. Bis er das verstehen konnte musste einiges passieren. Doch dann sieht er klarer als zuvor.
Er ist ein emotionaler. gescheiter, warmherziger Mensch der nur einen Schups in die richtige Richtung brauchte um selbst über den Tellerrand zu sehen. Zusammenhänge wahrzunehmen und dann die richtigen Verbindungen daraus zu erstellen.
Die Beziehung der Beiden ist gespickt mit Lügen, Verschwiegenem, Fehlern, Tränen, Angst, Hass, Wut und dem lecken alter Wunden. Sie brauchen sehr lange um sich zusammen zu raufen und doch ist es nicht so aufdringlich.
Die Geschichte Angelica’s, ihr Leben mit den Bienen nimmt daran keinen Abbruch. In diesem Dort kann sie heilen und sich erden.
Das Verhältnis zu ihrer Mutter Maria ist das ganze Buch über sehr schwierig und die Auflösung von allem ist so schön in die Geschichte eingeflochten, dass man es einfach mögen muss.
Auch Maria’s Verhalten, ihr Handeln, wird klarer. Was nicht heißt, dass ich die Art gutheiße.
In Guiseppe und seiner Tochter Anna hatte ich das Gefühl einen Spiegel, eine Parallele zu Angelica zu sehen. Der Auslöser hier, dass die junge Frau ihrer Mutter bittet zu ihr zu kommen.
Auch die ganzen anderen Charakter aus dem Buch sind wunderbar gelungen. Ich habe das Gefühl ihnen nicht ganz gerecht zu werden, da ich sie kaum erwähnt habe.
Was ich auch fantastisch fand war der Beginn der einzelnen Kapitel. Die Idee einen Honig zu nehmen und eine Erklärung dazu anfügen ist an sich schon genial, doch in den meisten Fällen passte es meines Erachtens zu dem jeweiligen Kapitel. Die Rezepte am Ende des Buches sind wunderbar und das Cover ist nicht nur passend, sondern ein Traum!


Von mir gibt es volle 5 Flocken!

Rezension - Verschwörung im Zeughaus

Autor: Petra Schier

Verlag: Rowohlt

ISBN: 978-3-499-25922-7

Erschienen: 2013

Preis:  9,99 €

Seiten: 393

Inhalt:
Schwer verletzt schleppt sich Tilmann zum Haus seiner Schwester Adelina, ehe er zusammenbricht. Kurz darauf erfährt sie, dass er einen Kameraden und Freund getötet haben soll. Ohne an die Konsequenzen zu denken macht Adelina sich mit ihren Freunden auf die Suche nach dem wahren Mörder, denn sie glaubt nicht eine Sekunde an Tilmanns Schuld. Dabei kommt sie nicht nur einer Verschwörung in der Stadt auf die Spur sondern noch etwas anderem was länger zurück liegt und doch präsent ist.

Meine Meinung:
Genau wie seine Vorgänger hat mich dieser Band über Adelina gefesselt. Allein schon der Anfang war wieder eine Sache für sich und sprach für jede Menge Spannung. Tilmann wird verletzt und taucht bei seiner Schwester auf. Natürlich verrät sie ihn nicht und sucht – wie immer – nach dem wahren Täter.
Genauso kenne ich die junge Frau.
Adelina hat sich wirklich kaum verändert. Natürlich ist sie älter geworden und auch reifer. Sie überlässt viele Aufgaben ihrem Gesinde. Doch sie hat auch eine Sache gelernt. Dass sie sich sowohl auf ihr Gesinde als auch auf ihre Freunde verlassen kann. Sie stehen Adelina zur Seite und helfen ihr. Auch, oder gerade dann, wenn sie sich in Schwierigkeiten bringt. Nichts kann sie davon abbringen.
Ich finde es ist ein wichtiger Entwicklungsschub für sie. Denn ganz zu Beginn im ersten Band ist es nun einmal so, dass Adelina alles alleine machen muss. Nach dem Ganzen ist es für sie sicher eine Beruhigung. Und in meinen Augen hat sie sich das mehr als verdient.
Mira hat sich ebenfalls gemacht. Von ihrer Art zu reden – von wem sie das wohl hat? – und dem Reizen bestimmter Personen mal abgesehen ist sie eine hübsche, junge und kluge Frau geworden. Die genau weiß was sie will, sich manches aber nicht eingesteht. Aus Scham oder Unwissenheit.
Was mir an dem Buch auch sehr gut gefallen hat ist der Perspektivenwechsel. Die ersten vier Bände erlebt man durch Adelina’s Augen. Hier im fünften sind es drei Perspektiven: Adelina, Mira und Tilmann.  Auf den ersten Seiten hat mich das etwas verwirrt, doch dann war ich einfach nur noch in der Geschichte drinnen.
Natürlich habe ich mich gefragt warum so eine Veränderung, doch dann habe ich begriffen. Durch den Perspektivenwechsel gibt es nicht nur unterschiedliche Sichten auf die Situation, sondern auch als Zusatz die Gedanken der Protagonisten, die Gefühle.
Mira und Tilmann haben mich zum Teil wirklich zum Lachen gebracht, dass ich mir die Tränen aus den Augen wischen musste.
Natürlich ist der Mord genauso unlustig wie die Tatsache, dass die eigene Stadt in Schwierigkeiten steckt. Im Gegenteil. Das ist sogar sehr ernst. Aber die wirren Gedanken und Gefühle, das was gesagt wird und ungesagt bleibt, die Wandel der Charakter. Die positiven Veränderungen. All das hat mir den Roman vervollständigt. Ich finde es einfach wunderbar wie viel Tiefe die Charaktere auch jetzt noch erhalten. Nach all den Jahren. Das spricht auch sehr für die Autorin und ihren Schreibstil.
Ich bin total gespannt auf den sechsten Band und kann für diesen Teil einfach nur 5 Flocken vergeben.
Sehr gutes Buch und Leseempfehlung meinerseits!!


Saturday sentence #12

Hallo und einen wunderschönen Samstag Morgen


Saturday sentence ist eine kleine Aktion die ich bei Tarlucy gesehen habe, die sie wiederum bei Lesefee gefunden hat. Mir macht sie Spaß ^^


Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
Fast fertig. Irgendwie werde ich dauernd unterbrochen :(










2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.
Die nächtliche Lektüre von 'Das Schulterzucken' und der damit verbundene Lesefortschritt.

Okay der Satz ist mal wieder sehr aussagekräftig *lachen muss* Aber es ist okay^^
Ich wünsche euch ein wunderschönes, nicht zu heißes Wochenende in euren Wohnungen und das ihr nicht nach draußen müsst :)

Ganz liebe Grüße
Flocke ;)