Montag, 20. Juni 2016

Rezension - Die Steinheilerin

Autor: Elke Thomazo

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-444-4

Erscheinungsjahr: 2016

Preis: 14,90 €

Seiten: 345


Inhalt:
Die junge Gret ist Gehilfin bei der Heilerin und Hebamme Brigitta. Sie interessiert sich für Heilkunde und hofft eines Tages selbst Heilerin zu sein. Doch lange Unwetter und Angst sorgen dafür den Glauben an Hexen in der Stadt. Auch Gret wird nach den ersten Verurteilungen beschuldigt. Daraufhin nimmt das Unglück seinen Lauf...

Meine Meinung:
Zu aller erst will ich sagen, dass dieses Buch ein wunderschönes Cover hat! Das Gesicht der Frau auf der Schriftrolle mit den ganzen Azurit (Ich hoffe es ist dieser Stein?) gefällt mir richtig, richtig gut. Ebenso die Auflistung der Steine und anderer Sachen im Anhang des Buches. Auch die Seitengestaltung mit den Ranken oben in der Ecke ist wunderschön.
Was ich auch mag ist der flüssige Schreibstil. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Probleme mit dem Satzbau. Was aber schnell nachlies.
Beim Lesen habe ich sehr viel gelernt. Und durch die liebe Autorin habe ich einiges über Hildegard von Bingen erfahren. Das sie auch mit Heilsteinen gearbeitet hat ist bis jetzt an mir vorbeigegangen. Danke also dafür.

Nun zum Inhalt. Die Geschichte an sich und ihr Verlauf hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie vielen etwas ähnliches passiert ist und aus welchen Gründen Menschen sterben mussten durch Verleugnung oder Neid.
Die meisten der Protagonisten waren mir sympathisch und die Treue untereinander war sehr stark. Allerdings fehlten mir an manchen Stellen mehr Gefühle. Für Gret war es selbstverständlich, dass Jacob sie begleitet und auch das er in allen Seiten an ihrer Seite bleibt. Das schiebe ich einfach mal auf ihre Jugend, denn schließlich ist Gret erst 16.
Womit ich leider zu der traurigsten Sache am ganzen Buch komme. Gret.
Ich habe sie als junge, lernbegierige und neugierige junge Frau kennen gelernt. Sie geht ganz im Helfen der Mitmenschen auf. Was ein sehr guter Charakterzug ist. Aber sie ist auch äußerst naiv.
Zu Beginn habe ich mitgefiebert, Daumen gedrückt und ich weiß nicht was. Doch ab dem Moment wo Gret und Jacob trotz der Warnung in die Stadt Landshut rein sind obwohl gesagt wurde es herrscht eine Krankheit die Kinder, gerade Kleinkindern, das Leben kostet lies das nach.
Danach hat sie einen Fehler nach dem anderen gemacht und ich nur den Kopf geschüttelt. Ich kann sehr gut verstehen, dass sie beweisen möchte auf sich selbst aufpassen zu können. Doch ich habe tatsächlich geglaubt, dass sie vorsichtiger ist und sich beim heilen etwas zurück hält. Versucht im Verborgenen zu bleiben. Unsichtbar zu sein.
Tatsächlich macht sie genau das Gegenteil. Obwohl sie gesehen hat, was es Brigitta gebracht hat.
Dann folgt noch die Sache mit der jungen Magd Anna und wo ich dann gar nicht mehr an mich halten konnte war als Gret alleine zu einem Freund hin ist nachdem ihr gedroht wurde. Ja richtig alleine!
Ihr lieben Leser ich würde euch das gerne mehr erklären, aber das würde die Spannung raus nehmen. Ihr müsst es selbst lesen.
An der Stelle habe ich mir dann wirklich vor den Kopf gehauen und mich gefragt weshalb diese junge Frau so viel Glück hat.

Darum gefällt mir Jacob um so besser. Er ist ein anständiger Kerl, liebt Gret und sieht trotzdem ihre Fehler. Er bemerkt wenn sie sich überanstrengt. Und er hat Angst sie zu verlieren.
Nickel habe ich tatsächlich auch lieb gewonnen. Es freut mich das Gret sich auf ihn verlassen kann. Und mir gefiel es was für eine Geduld er aufbrachte um ihr Lesen und schreiben bei zu bringen.

Kurz will ich auch Grets größten Widersacher und Feind erwähnen: Mertens. Durch ihn hat sie einiges zu ertragen. Er ist ein Mistkerl wie draußen noch viele andere herum laufen, aber ich bin mir sicher, dass er die junge Frau die er treffen wollte aufrichtig geliebt hat. Und nicht nur weil er Spaß mit ihr hatte.
Letzten Endes hat jeder eine gute Seite. Selbst dieser arrogante, von sich selbst überzeugte Kaufmannssohn!

Nach langem hin und her habe ich mich entschieden dem Buch 3,5 Flocken zu geben.
Bei der ganzen Arbeit die dahinter steckt tut es mir fast schon leid. Doch Gret's Verhalten zwingt mich dazu. Ich hoffe, dass sie sich nach dem Schluss zusammen gerießen hat und nie wieder ein Leben beendete.


Noch mal vielen, vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das Buch. Es bekommt jetzt einen schönen Platz in meinem Bücherregal ^^

Rezension - Funkelnder Sternenstaub

Autor: Karin Waldl

Verlag: Herzsprung

ISBN: 978-3-96074-001-8

Erscheinungsjahr: 2016

Preis: 12,50 €

Seiten: 235



Inhalt:
Vor Jahren hat Mavie ihren Vater verloren. Jetzt in der Gegenwart wirkt sich das erneut aus. Das junge Mädchen zieht sich immer mehr zurück in eine Welt aus Sternenlicht und Sternenstaub. Dort trifft sie einen jungen Zentauren, in den sie sich verliebt. Allerdings gibt es auch in der realen Welt jemanden der Mavie liebt. Und jemand der was ganz bestimmtes von ihr haben will.

Meine Meinung:
Zwei Dinge möchte ich direkt zu Beginn sagen: 
1. Ich mag den ruhigen, gleichmäßigen Schreibstil der Autorin der mich eingelullt hat. 
2 Ich freue mich das ich das Buch lesen durfte auch wenn ich nicht so gläubig bin wie die Autorin.
Das Buch hat mich etwas Zwiegespalten.
Leider bin ich mit der Protagonistin Mavie nicht so wirklich warm geworden, doch ich verstehe einen Teil ihrer Beweggründe und kann ihren unerschöpflichen Glauben an Gott nur bewundern.
Die 17 jährige besitzt einige Eigenschaften die ich persönlich sehr schätze: Fantasie, vertrauenswürdig, verantwortungsbewusst, Ehrgeiz und sie ist liebevoll im Umgang mit Kindern.
Allerdings hat sie, in meinen Augen, auch zwei Fehler die mich stören. Sie lügt sehr gerne und viel. Mavie ist bequem und überlässt es gerne anderen ihre Probleme zu lösen.
Ich will Mavies Verlust des Vaters nicht kleiner machen als er ist. Ich kenne und teile diese Leere. Den Schmerz. Und ich kann ihn sehr gut nachvollziehen. Aber es bringt einem am Ende nur Kummer, wenn man sich von allen komplett zurückzieht.

Ich selbst habe mich zwar nicht in eine Fantasiewelt verkrochen, doch der Bezug zur Realität ist mir nach meinem eigenen Verlust auch etwas abhanden gekommen. In meinem Umfeld gab es genug Personen die mich sofort zurückgeholt haben: meine Mutter, meine Brüder, meine Freunde. Dafür bin ich ihnen sehr, sehr dankbar.
Und ich hatte noch eine weitere: Das Schreiben, genau wie Mavie.
Sie hat dadurch eine gute Möglichkeit sich Luft zu machen. Den Schreiben ist eine Methode alle Gedanken aufzubewahren. Oder los zu werden. In meinen Augen ein sehr großes Geschenk was nicht jedem gegeben ist. Wenn jemand das kann soll man es ihm verdammt noch mal auch lassen und nicht verlachen. Dann fühlt man sich nämlich nicht ernst genommen!
Ich bin froh das Mavie sich davon nicht unterkriegen lies und weiter gemacht hat, was an Hand der kleinen Geschichten im Buch toll war. Und genau diese Geschichten haben das Buch für mich bereichert. Kleine Kostbarkeiten die aus ihren Gedanken entstanden. Ein Grund mehr weshalb ich ihre starke Realitätsverschiebung nicht richtig verstehe. Und von dieser Psychologin will ich mal gar nicht reden.
Mavie glaubt an Gott und hat eigene Gedanken dazu. Warum soll das falsch sein?
Ich habe auch so unheimlichen Respekt vor ihrem Glauben an Gott. So unerschütterlich und tief.
Bei mir selbst kann ich davon nicht sprechen, aber es freut mich das manche Leute das können. Hier in der Geschichte ist das richtig gut zu spüren. Die Bibelzitate sind wunderschön. Lassen einen nachdenken. Doch für mich persönlich war es zu viel.

Auch die Briefe der Mutter an Mavie haben tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Wie sie es geschafft hat das alles zu verarbeiten und auch noch geheim zu halten finde ich bewundernswert.
Doch auch da ist die Wahrheit unvermeidlich. Es heißt nicht umsonst: Ehrlich wert am längsten. Ein paar Dinge hätte man ganz bestimmt verhindern können, so wie die Entführung.
Die hat der Geschichte noch mal einen richtigen Schub gegeben und die Lösung am Ende lies mich schmunzeln.
Das einzige was jetzt noch fehlt ist der Schluss und der war für mich leider viel zu rund. Vorhergesehen habe ich ihn nicht, den durch eine Bekanntschaft bin ich auf eine falsche Fährte gelockt worden. Die hätte mir persönlich besser gefallen und wäre auch passend gewesen nach allem was in dem Buch passiert ist.
Alles zusammen gefasst hat mir das Buch trotzdem gut gefallen. Es bekommt von mir 3,5 Flocken.

Sonntag, 19. Juni 2016

Saturday sentence #4

Hallo und einen angenehmen Abend  ;)


Saturday sentence ist eine Aktion die ich bei Tarlucy gesehen habe, die sie wiederum bei Lesefee gefunden hat. Ich dachte mir ich versuch das auch ^^


Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:


1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
Wie ihr seht ein Katzenbuch :) Noch dazu eins das ich schon lange lesen wollte ^^










2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.
"Das schmälert den Gewinn und verprellt kaufwillige Kunden."


Demnach euch eine schöne Woche und bis nächsten Samstag :)

[Die drei Flocken] SuB am Samstag #18

Hallo zusammen J

Ich habe diese Aktion bei unserer lieben MsBookpassion gesehen. Sie hat es bei Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. Die Idee gefällt mir und aus dem Grund habe ich sie im Frühjahr übernommen.
Die Aufgabe ist es jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen.
Und wie ich feststelle klappt es bei mir wunderbar :) Ein paar der Bücher sind zu den 'gelesenen' gewandert. Die haben sich vielleicht gefreut ^^


Ich wünsche auch euch viel Spaß damit und wer weiß, vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Buch das euch anspricht. Oder ihr könnt mir eins davon ans Herz legen? 
Würde mich wirklich freuen, bei der ganzen Auswahl J

Humor, Gruselgeschichte und Geschichte ^^



1. Männerkrankheiten - Hanna Dietz
Der Mann ist die Krone der Schöpfung. Doch wer selbst ein Exemplar zu Hause hat, weiß längst: Männer leiden an den seltensten Krankheiten. Sie haben eine angeborene Gemütstoleranz. Ihre chronische Haushaltsschwäche erwerben sie durch dauerhaftes Verwöhntwerden. Und mit ihrer Smartphonitis treiben sie ihre Partnerinnen in den Wahnsinn. Behandelbar sind die Männerkrankheiten leider nicht - aber sehr lustig.






2. Das Geisterhaus - Isabel Allende
Das Geisterhaus ist der Debütroman der chilenischen Schriftstellerin Isabel Allende. Das 1982 veröffentlichte Werk mit dem Originaltitel 'La casa de los espíritus' erzählt die Geschichte einer Familie in Chile von den 1920er Jahren bis zu den Jahren der Militärdiktatur in den 1970ern.









3. Die Königsmacherin - Martina Kempff
Sommer 741: Ein prunkvoller Reisezug begleitet Bertrada auf dem Weg nach Saint Denis, von Pippin, der Sohn Karl Marells, sie zur Hochzeit erwartet - doch er heiratet die falsche Frau. Jahre später wird Bertrada dank ihres Mutes und ihres diplomatischen Geschicks dennoch zur Königin. Die alten Demütigungen aber hat sie nicht vergessen...





Auch diese Bücher liegen - leider - schon eine ganze Weile bei mir rum. Von oben nach unten sind es 2, 3 und 5 Jahre. Ich komme einfach nicht dazu, weil mir immer wieder andere Bücher dazwischen blättern. Eine Schande. Denn ich wollte ja alle drei haben.

Und wie sieht das bei euch aus?

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Ich habe mich übrigens dazu entschieden genau das zu machen was auch unsere liebe Jacky von Msbookpassion übernommen hat,
Diese Herrschaften hier nehmen ebenfalls an der Aktion teil:
MsBookpassion
Alexandra
Conny
Sonja
Brina
Lebenslust
Lora
Charleen

Wer weiß vielleicht folgen da ja bald noch weitere :)

Freitag, 17. Juni 2016

(FF) Deutscher Follow Friday # 5





Einen wunderschönen Freitag Nachmittag ^^

Mittlerweile nehme ich ebenfalls an dieser Aktion teil. Sie wurde von A Bookshelf Full Of Sunshine ins Leben gerufen und soll dazu dienen unterschiedliche Blogs zusammen zu führen, die sich über die Fragen unterhalten. Und es dient dazu ein Netz zwischen uns allen zu spinnen. Das hier ist die Frage für diese Woche:

Welche Buchreihe würdest du selbst gerne weiterschreiben?

Das ist eine Frage über die ich nachdenke, seit ich sie gelesen habe.
Ehrlich gesagt kenne ich keine. Ja es gibt ein paar die ich gerne länger gehabt hätte. Zum Beispiel die Ayla Reihe von Jean M. Auel oder die Trilogie von Isolde Heyne. 
Aber ich würde es nicht tun. Mein Schreibstil unterscheidet sich total von den beiden Schriftstellerinnen und was noch wichtiger ist: Es wäre einfach nicht das Gleiche. 
Gedanken weiter spinnen und Ideen durchgehen kann ich auch ohne das ich sie weiter schreibe.
Auch 'als die Tiere den Wald verließen' könnte man gut weiter schreiben, aber da viele der Tiere im letzten Band sehr alt sind und auch sterben wäre es fast das gleiche wie bei den anderen zwei Reihen. Eine schöne Idee, aber nicht das gleiche. Denn meine Lieblingsprotagonisten leben nicht mehr. Und hier darf man ja auch nicht vergessen. Wie alt die Bücher sind :)

Und was wäre es bei euch? Ich bin neugierig was ihr euch da raus gesucht habt ^^
Gruß
Flocke ;)

Donnerstag, 16. Juni 2016

[Flockenflug] Was ich im Moment lese #11

Einen wunderschönen Freitag ^^

Ich habe wieder eine aktuelle Liste für euch was ich im Moment lese.

Das italienische Mädchen - Lucinda Riley
Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, dass bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen. kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander - und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt...

Emma - Jane Austen
Eine Komödie der Irrungen und Wirrungen, aber auch ein Entwicklungsroman, in dessen Mittelpunkt die 21 jährige reiche, schöne und kluge Emma steht. Alles dreht sich um Liebe und Ehe, und nur die große Dame der englischen Literatur kann darüber so meisterlich und witzig-ironisch erzählen.

Feuer und Glas, der Pakt - Brigitte Riebe
Venedig im 16. Jahrhundert. Als Milla den Gondoliere Luca kennelernt, erfährt das Mädchen, dass sie im Besitz einer besonderen Gabe ist: Nur sie und Luca können den uralten Pakt zwischen Feuer- und Wasserleuten erneuern, der die Stadt im Meer vor dem drohenden Untergang schützt. Doch der Preis für die Rettung Venedigs ist hoch...

Verrat im Zunfthaus - Petra Schier
Bei einem Besuch im Zunfthaus entdeckt die junge Apothekerin Adelina die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf verschwindet deren Verlobter, ein Zunftmeister. Alle gehen von einer Eifersuchtstat aus - bis auch er tot aufgefunden wird. Adelina hat allerdings andere Dinge im Kopf als die Aufklärung dieses Falls. Doch dann tauchen Münzen bei ihr auf, die dem Bestechungsgeld der Patrizier an die Zünfte entstammen, und Adelina gerät in den Verdacht, die Stadt Köln verraten zu haben...


Ja ich weiß *seufz* zwei der Bücher sind noch vom letzten Mal. Mit Emma tue ich es mir unheimlich schwer. Doch das italienische Mädchen dürfte bis morgen Abend ausgelesen sein. Da hab ich schon knapp die Hälfte und der Weg zur Arbeit ist lang mit viel Umsteigezeit. Sowohl hin als auch zurück. Ich lass mich überraschen :)


Mittwoch, 15. Juni 2016

Montagsfrage #4



Einen schönen Dienstag :)

Auch die letzte Woche hatten wir jede Menge Mistwetter. Ich frage mich wann das endlich aufhört, denn es nervt einfach nur noch. Montag - Mittwoch waren da wirklich eine angenehme Abwechslung. Scheinbar aber eine Ausnahme, denn im Moment will ich gar nicht raus schauen. Trotzdem habe ich in der letzten Woche ein paar schöne Bücher fertig gelesen. Eins zwischen geschoben was gar nicht geplant und mit einem weiteren schönen Buch habe ich auch angefangen. Bin gespannt wie es sich macht. Doch wenn es so toll ist wie seine Vorgänger werde ich Freitag gucken müssen was ich als letztes Lese. Meine Monatsliste habe ich fast durch :)

Doch genug davon. Es geht wieder um die Montagsfrage. Und die finde ich diese Woche doch recht einfach.

Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass sich bei mir die Zehennägel kräuseln wenn ich ein Buch in die Hand nehme und hineingeschrieben wurde. Das Bücher die man gerne liest Gebrauchsspuren aufweisen, am Cover oder Einband, sind Dinge die ich verzeihen kann. Aber Eselsohren, reingeschrieben, unterstrichen mit einem Marker oder das gar eine Seite fehlt weil man sie unbedingt haben will ist für mich tatsächlich eine Wertminderung.
Gut ich habe auch das ein oder andere Buch wo mein Name drinnen steht, doch das sind Bücher die ich geschenkt bekommen habe damals oder die blöden Schullektüren. Aber ansonsten sind meine Bücher drinnen sauber. Genau so wie ich ein Buch auch erhalten möchte. 
Einzige Ausnahme ist bei mir tatsächlich ein Buch - Onkel Toms Hütte (Ausgabe 1943) - was meine Mutter mir gegeben hat als mein Vater gestorben ist. Es gehörte ihm und innen hat er seinen Namen und seine Adresse eingetragen.
Das ist tatsächlich eine Ausnahme.

Einige verstehen sicher nicht warum ich da doch recht penibel bin, aber ich hab da schon so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich bei meinen Büchern sehr genau darauf achte so etwas nicht zu machen.

Und ihr? In wie weit könnt ihr mich verstehen oder habt ihr eine ganz andere Meinung? Schreibt es mir. Ich bin neugierig auf eure Antworten :)

Gruß
Flocke ;)